Am Kassenhäuschen der Check-In-Station zur Fähre von Genua nach Palermo brach auf einer der Nebenspuren
plötzlich ein kleines Chaos aus. Ein Rudel pubertierende Girlis war dem Bus entronnen und suchte in der
seitlichen Gepäckluke in Koffern und sonstigen Gepäckstücken nach für die Nacht und den Tag des Aufenthalts
auf der Fähre dringend erforderlichen Utensilien. Vermutlich hatte man ihnen erst jetzt eröffnet, dass sie
während der Fährpassage nicht an den im Unterdeck abgestellten Bus herankommen würden. Also brach Hektik aus,
durch die einige Eincheckspuren total blockiert wurden. Und was die Mädchen alles als unentbehrlich mitzunehmen
gedachten!
Höhepunkt bildete die Annahme eines der ahnungslosen Wesen, für das Kapitänsdinner unbedingt
ein festliches Fummelchen mitnehmen zu müssen. Lachend verließen die glücklich weiterfahren Dürfenden
das Gewühl. Nach Abfahrt der Fähre wurde über Lautsprecher der Fahrer des Busses gesucht zwecks Versuchs,
erneut an das Gepäckfach seines Gefährts heranzukommen. Der genervte Mann war im Moment mit dem wohlverdienten
Abendessen beschäftigt. Er ließ sich aber nicht weiter stören und grinste nur: "Der Karren steht so
eng neben einem anderen Gefährt, da kommt kein Mensch an die Klappe ran. Müssen die Kichererbsen eben
in Jeans pennen."