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Reiseberichte


Auf dem Weg zur Eismeerstraße -
Eine Skandinavienreise im Juni 2012


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Inhalt

Mit der Finnline-Fähre nach Helsinki
Auf dem Weg nach Lappland
Am Inari-See
An Lapplands Eismeerstraße
Lapplands Norden von Ost nach West
Es geht wieder südwärts
Zurück durch Schweden
"Adjö" - "Auf Wiedersehen" Skandinavien!
Bildimpressionen

Karte unserer Reiseroute

Mit der Finnline-Fähre nach Helsinki

Es war wieder Juni und Zeit für eine neue Skandinavienreise. Diesmal hatten wir uns eine Route über Finnland, hoch in den Norden Lapplands bis an die Barentssee in Norwegen und wieder zurück durch Nordnorwegen und Schweden ausgedacht.

Wir begannen mit einer Fährpassage von Travemünde nach Helsinki. Dem Versprechen der Reederei vertrauend, reisten wir bis 20.30 Uhr in Travemünde an, um nach dem rechtzeitigen Check In bis 23.00 Uhr an Bord genommen zu werden. Bei unter 10°; C und gefühlter Bibberkälte ließen uns die Hafenleute bis fast 2.00 Uhr vor der Fähre warten und somit kundtun, dass sie Werbeversprechen nicht sonderlich interessierten. Uns und die vielen Mitreisenden aber umso mehr. Unmut machte sich breit. Mit laufenden Motoren versuchte man, die Kälte ein wenig erträglicher zu empfinden. Weil wir das nicht mitmachen wollten, durften wir die Sturheit in den nächsten Tagen mit laufenden Nasen ausgleichen.

Doch endlich an Bord überraschte uns trotz später - oder früher - Stunde die noch geöffnete Bar mit freundlichem Bierverkauf.

Ein illustres Völkchen hatte sich hier eingeschifft. Da waren die Trucker, die man dezent vom Rest der Passagiere getrennt hielt; Nordmänner, deren Wickingerabkunft bereits am Gang ob mit oder ohne Bierglas erkennbar war, gegebenenfalls im Saunakostüm über das Deck hüpfend; sich lautstark präsentierende Holländer-Antjes; Computerfreaks der ersten und letzten Stunde; Germanen - wie wir - die sich über manches, vieles und alles mokierten; den Speiseraum und dessen Buffet stürmende Vertreter verschiedenster Nationen; gemächlich die Gänge und Säle durchwandernde Routiniers; in den Fensternischen niedergelassene Weltenbummler, die falls jemand zuhörte, ihre Erlebnisse kundtaten; und schließlich die Russen. Letztere fielen schon vor dem Einchecken auf an ihren in Deutschland erworbenen und nun ins Russische zu überführenden SUV-Mobilen deutscher Nobelklassehersteller. An Bord wurde der Neuerwerb kräftig gefeiert, jeder Familienclan für sich, aber alle zugleich.

Die Helsinkifähre nannte sich anders als die in der Frühbuchung avisierte Finnline-Fähre "Finnstar". Kein Grund zum Meckern. An Bord gab es alles, was die Passage angenehm werden ließ, nicht übertrieben luxuriös, aber sauber und fein.

Vorschaubild: Fähre an Bord
an Bord

an Bord

Vorschaubild: Fähre an Deck
an Deck

an Deck

Vorschaubild: Fähre Bordrestaurant
Bordrestaurant

Bordrestaurant

Man gab sich alle Mühe, die Überfahrt recht angenehm zu gestalten. Der Kapitän versprach, pünktlich um 8.00 Uhr im Hafen von Helsinki anzulegen, was er auch prompt einhielt. Es verging keine Stunde und wir checkten bereits auf Rastila Camping ein. Also genügend Zeit, der uns ans Herz gewachsenen finnischen Metropole wieder einen Besuch abzustatten, Erinnerungen aufzufrischen und Neues zu entdecken. Der abschließende Lebensmitteleinkauf brachte wenigstens einen Vorteil der gemeinschaftlichen Euro-Währung zutage: Man kann ohne Umrechnungskurs die hiesigen mit den heimatlichen Preise vergleichen. Whow, leben die Finnen teuer!

Vorschaubild: Helsinki im Stadthafen
im Stadthafen

im Stadthafen

Vorschaubild: Helsinki Uspenski-Kathedrale
Uspenski-Kathedrale

Uspenski-Kathedrale

Vorschaubild: Helsinki Markthalle am Hafen
Markthalle am Hafen

Markthalle am Hafen

Auf dem Weg nach Lappland

Am nächsten Tag reisten wir durch Mittelfinnland über Lahti, zunächst auf der Autobahn, später entlang dichter Wälder und funkelnder Seen auf einsamen Straßen nach Varkaus, einer seenreichen Urlaubsidylle. Auf dem dortigen Camping Kuntoranta begrüßten uns die ersten diesjährigen Mücken-Männchen. Weibchen können es nicht gewesen sein, denn sie wagten es nicht zu stechen.

Weiter ging unsere Reise über Kuopio-Lisalmi-Kajaani-Hyrynsalmi nach Suomussalmi zum Kiantajärvi Camping. Wir befuhren diesmal fast ausschließlich Fernstraßen, zum Teil autobahnähnlicher Bauart. Entsprechend langweilig wurde es unterwegs. Aber irgendwann stellte sich dann doch das Finnlandfeeling ein. Die Dichte der Wälder und Zahl der Seen nahmen zu, der Straßenverkehr im gleichen Verhältnis ab. Wir näherten uns der karelischen Seite Finnlands und damit unserem eigentlichen Reiseziel: Lappland.

Vorschaubild: Suomussalmi bei Suomussalmi
bei Suomussalmi

bei Suomussalmi

Vorschaubild: Suomussalmi bei Suomussalmi
bei Suomussalmi

bei Suomussalmi

Vorschaubild: Suomussalmi bei Suomussalmi
bei Suomussalmi

bei Suomussalmi

Über den Campingplatz ist nicht viel zu sagen. Zuerst das Gute: Die Anfahrt war sehr gut ausgeschildert, der Platz liegt an einem schönen See, die Betreiber waren nette und freundliche Leute. Den Rest verbuchen wir unter "arg veraltet und modernisierungsbedürftig".

Das Gespann rollte weiter über die Via Karelia, die offiziell E63, oder nur 5 heißt, hinein in die Weiten Finnisch-Lapplands, oder Lappis, wie man hier sagt. Kurz vor Kuusamo begegneten uns die ersten Rentiere, gemütlich auf der Straße spazierend. Ab jetzt war Vorsicht geboten im ständigen Auf und Ab der einsamen, langgezogenen Straße. Konnte doch hinter jeder Straßenkuppe ein vor den Mücken im Wald auf die zugige Fahrbahn geflohenes Rentier auftauchen. Meist waren es aber kleine Gruppen der Tiere - umso wichtiger war die volle Konzentration.

Vorschaubild: Rentiere 1 Rentiere in Lappland
Rentiere in Lappland

Rentiere in Lappland

Vorschaubild: Rentiere 1 Rentiere in Lappland
Rentiere in Lappland

Rentiere in Lappland

Vorschaubild: Rentiere 1 Rentiere in Lappland
Rentiere in Lappland

Rentiere in Lappland

Vorschaubild: Rentiere 1 Rentiere in Lappland
Rentiere in Lappland

Rentiere in Lappland

Vorschaubild: Rentiere 1 Rentiere in Lappland
Rentiere in Lappland

Rentiere in Lappland

Vorschaubild: Rentiere 1 Rentiere in Lappland
Rentiere in Lappland

Rentiere in Lappland

Von uns unbemerkt, hatten wir den Polarkreis überquert, kein Rummel, keine Souvenirbuden, kein Baukunstwerk - wer achtet schon auf ein unscheinbares Schildchen am Straßenrand? Finnland wurde immer finnischer. Längst waren die Orte mit umgebenden Feldern verschwunden. Pure Waldwildnis mit wenigen vereinzelten Anwesen oder noch unbewohnten Sommerhütten flankierten die Strecke. Die Zahl der Seen nahm stetig zu und bot dem Vorüberfahrenden traumhafte Ausblicke auf spiegelnde Wasserflächen, winzige bewaldete Inselchen oder ausgedehnte Sumpfflächen. Die Kiefern und anderen Nadelbäume waren den im frischen Grün strahlenden Birken gewichen, der Lieblingsspeise der Elche, von denen wir wieder keine zu Gesicht bekamen.

Wir erreichten etwa 10 km vor Salla nahe der russischen Grenze Salla Caravan - Camping.

Wenn nicht schon einige wenige Campingwagen auf dem Platz gestanden hätten, wären wir weitergefahren. Die Rezeption war geschlossen und verrammelt, aber die Schranke offen, und der Platz gefiel uns auf Anhieb. Da war doch noch eine Telefonnummer. Also anrufen, deutsch-englisch radebrechen und nach 5 Minuten stand der Platzbetreiber auf der Matte, erledigte die Formalitäten, wies uns ein und wurde erst am nächsten Tag zwecks Kassierung wieder gesehen. Um Mitternacht stand die Sonne als roter Feuerball über dem See, danach wurde es draußen wieder heller.

Vorschaubild: Mitternachtssonne Mitternachtssonne über dem Polarkreis
Mitternachtssonne über dem Polarkreis

Mitternachtssonne über dem Polarkreis

Vorschaubild: Mitternachtssonne Mitternachtssonne über dem Polarkreis
Mitternachtssonne über dem Polarkreis

Mitternachtssonne über dem Polarkreis

Vorschaubild: Mitternachtssonne Mitternachtssonne über dem Polarkreis
Mitternachtssonne über dem Polarkreis

Mitternachtssonne über dem Polarkreis

Friedlich äsend trotteten drei Rentiere über den Campingplatz und ließen sich von nichts und niemanden stören. Gemütliches Finnland!

Das trifft aber nicht für das Tankstellenverhalten zu. Tankstellen gibt es in den Zentren der Flächenstädte in ausreichender Zahl, aber fast nur Automatensäulen. Und die finnischen Automaten wollen keine fremdländischen Geldkarten akzeptieren, sie nehmen nur Bargeld, was wieder genaue Rechnereien zu Tankinhalt, Preis und Geldbetrag erforderlich macht. Doch welch Wunder, nach vielen Versuchen mit allen gängigen Karten des deutschen Marktes, überlisteten wir beim entnervt geschworenen letzten Versuch mit einer V-Pay-Karte das sture Gerät. Das klappte später sogar noch einmal!

Am Inari-See

Von Salla aus fuhren wir weiter Richtung Norden nach Ivalo am Südufer des Inari-Sees. Dafür hatten wir uns eine Route ausgesucht, die uns abseits der traditionellen Hauptstraßen zum Ziel führen sollte. Spät erkannten wir, dass wir uns zwar nicht auf dem Holzweg, aber auf einer nur 4m breiten Straße befanden, der wir über 50 km folgen mussten. Über die Probleme mit dem glücklicherweise nur spärlichen Gegenverkehr möchten wir lieber nicht berichten. Vergessen war das Konzentrieren auf eventuell auftauchende Rentiere. Jetzt hieß es nur hoffen, dass hinter den nächsten 8 prozentigen Steigungen kein lustig auf und ab rasender Achterbahnfan angerauscht kam. Wer denkt, dass hier keine Steigerung der Zitterpartie mehr möglich ist, irrt. Plötzlich tauchten mächtig schuftende Baufahrzeuge auf, die die schmale Fahrbahn auch noch beseitigten. Irgendwann hatten wir die Matsch- und Schlammstrecke überwunden und zitterten uns weiter zum 10 km hinter Ivalo liegenden Ukonjärven Lomakylä Camping, einen Waldplatz im wilden Hügelgelände am Inarisee.

Wer urwüchsiges Camping mag, ist hier richtig, wer aber freien Blick in den Fernsehhimmel benötigt, fährt 30 km weiter nach Inari, dort gibt es einen Platz direkt neben der Straße voll in den baumlosen Himmel ragenden Sat-Schüsseln, fest in der Hand holländischer Campingfreunde und selbst in der Vorsaison - wie wir uns augenscheinlich überzeugen konnten - dicht belegt. Unser Camp hingegen hatte Platz satt, wir befürchteten schon, allein gelassen zu sein, aber dem war nicht so. In den späten Abendstunden spielten die platzeigenen Steckdosen verrückt, sie ließen keinen Saft mehr durch. Ein großes Lob der Platzleitung: Ein Anruf und der Servicemann war vor Ort, reparierte den Schaden provisorisch und alles zog sich zufrieden in die Gefährte zurück.

Der Inari-See ist gewaltig, man kann es ahnen an dem, was von der Straße her zu sehen ist. Die vielen Inseln und Buchten lassen leider keinen Gesamtüberblick von unten zu. Dafür muss man sich schon in die Lüfte schwingen, aber der Rundflug war uns nicht nur zu teuer, die Wettersicht wollte sowieso nicht mitspielen.

Vorschaubild: Inarisee An den Buchten des Inari-Sees
An den Buchten des Inari-Sees

An den Buchten des Inari-Sees

Vorschaubild: Inarisee An den Buchten des Inari-Sees
An den Buchten des Inari-Sees

An den Buchten des Inari-Sees

Vorschaubild: Inarisee An den Buchten des Inari-Sees
An den Buchten des Inari-Sees

An den Buchten des Inari-Sees

Vorschaubild: Inarisee An den Buchten des Inari-Sees
An den Buchten des Inari-Sees

An den Buchten des Inari-Sees

Vorschaubild: Inarisee An den Buchten des Inari-Sees
An den Buchten des Inari-Sees

An den Buchten des Inari-Sees

Vorschaubild: Inarisee An den Buchten des Inari-Sees
An den Buchten des Inari-Sees

An den Buchten des Inari-Sees

Ivalo und Inari sind eine Art Schwesternorte, nur 40 km voneinander entfernt. Ivalo ist mehr das Einkaufs- und Verwaltungszentrum, Inari widmet sich stärker der Tourismuspflege. Aber beide sind nicht sonderlich attraktiv. Ohne den See würde sich kein Mensch hierher verlaufen. So aber reisen sie in Gruppen an, die Touris, die zum Nordkap wollen oder von daher kommen. Interessant sind eigentlich nur die Individualreisenden. Hier treffen sich die wunderlichsten und härtesten Typen aus aller Herren Länder. Oder wer sonst übernachtet schon bei maximal 4°; C im Zelt und läuft oder radelt dem nächsten Ziel entgegen?

An Lapplands Eismeerstraße

Adieu Finnland! In einer Woche hatten wir es vom Süden bis zum Norden durchreist. Jetzt führte uns die Route weiter in die norwegische Finnmark, wir wollten an die Barentssee.

Hinter Inari wählten wir statt der üblichen Europastraße die 971, auch "Sevettijärventie"; genannt, zur finnisch-norwegischen Grenze über Neiden nach Tana. Wir sollten es nicht bereuen. Die gut ausgebaute Straße führte durch eine herrliche Seenlandschaft, welche uns immer wieder zu Foto- und Videostopps verleitete. Wer die Beschilderung an der Grenze übersehen sollte, merkt trotzdem, dass er in Norwegen angekommen ist. Das Gespann beginnt wegen des holperigen, welligen Fahrbahnbelages vergnügt zu schaukeln - auch ein raffinierter Trick, für eine Geschwindigkeitsbeschränkung. Etwa 4 km vor Tanabru, inzwischen befuhren wir wieder die berühmte E6, liegt direkt an der Straße Tana Familiecamping. Der Campingplatz hatte außer einem schick eingerichteten Aufenthaltsraum nichts weiter zu bieten, er dient wohl eher dem Wintercamping. Tanabru selbst besteht aus einigen Firmenanlagen, Verkaufsgeschäften und einer Tankstelle. Interessant ist die Brücke über den Tanafluss als Weiterführung der Europastraße. Sie ist breit genug, dass 2 PKW vorsichtig aneinander vorbei fahren können, jedes andere Gefährt muss hoffen, dass der Gegenverkehr die Fahrbahn frei hält. Glücklicherweise mussten wir nicht über die Bru, sondern konnten geradeaus, oder je nach Sicht, von der Hauptstraße abbiegend, weiterfahren, Richtung Eismeerstraße nach Berlevag.

Anfangs rumpelt die Straße 890 so vor sich hin. Zwischen steilen Felswänden auf der einen Seite, schneebedeckten Bergzügen auf der anderen und in der Mitte der Tanafjord, klettert die Straße kaum merklich hinauf ins Kongsfjordfjellet. Und ein fantastischer Blick über die noch zum Teil schneebedeckten, weiten Bergflächen mit den eingebetteten, im Juni noch vereisten Seen, bietet sich dem Reisenden. Hier rumpelt die Fahrstraße nicht mehr, doch wer schneller fährt, ist selbst schuld. Lange schlängelt sich die weit sichtbare Fahrbahn über das Fjell, bis der Kongsfjord ins Meer übergeht.

Vorschaubild: auf dem Fjeld über das Kongsfjordfjellet
über das Kongsfjordfjellet

über das Kongsfjordfjellet

Vorschaubild: auf dem Fjeld auf dem Fjellet
auf dem Fjellet

auf dem Fjellet

Vorschaubild: auf dem Fjeld das Fjellet im Juni
das Fjellet im Juni

das Fjellet im Juni

Hier im Ort Kongsfjord beginnt die Eismeerstraße, führt entlang der Küste durch eine felsige Erosionslandschaft, die ihresgleichen sucht. Der Reisende fühlt zurück versetzt in die Entstehungszeit unserer Erde und erahnt, mit welcher Urkraft sie entstanden sein muss. 4 Mal befuhren wir die Strecke und konnten uns nicht satt sehen an den Gesteinsformationen, die einst aus den Tiefen des Erdballs an die Oberfläche drängten.

Vorschaubild: Eismeerstraße an der Eismeerstraße
an der Eismeerstraße

an der Eismeerstraße

Vorschaubild: Eismeerstraße an der Eismeerstraße
an der Eismeerstraße

an der Eismeerstraße

Vorschaubild: Eismeerstraße an der Eismeerstraße
an der Eismeerstraße

an der Eismeerstraße

Vorschaubild: Eismeerstraße an der Eismeerstraße
an der Eismeerstraße

an der Eismeerstraße

Vorschaubild: Eismeerstraße an der Eismeerstraße
an der Eismeerstraße

an der Eismeerstraße

Vorschaubild: Eismeerstraße an der Eismeerstraße
an der Eismeerstraße

an der Eismeerstraße

Aber nicht nur das. Unterwegs begegneten uns ganze Herden grasender Rentiere. Hier, wo es keinen Baum mehr gibt, fanden sie scheinbar alles Futter, was sie brauchten.

Vorschaubild: Rentiere 2 Rentiere an der Eismeerstraße
Rentiere an der Eismeerstraße

Rentiere an der Eismeerstraße

Vorschaubild: Rentiere 2 Rentiere an der Eismeerstraße
Rentiere an der Eismeerstraße

Rentiere an der Eismeerstraße

Vorschaubild: Rentiere 2 Rentiere an der Eismeerstraße
Rentiere an der Eismeerstraße

Rentiere an der Eismeerstraße

Und dann sahen wir Ihn, oder genauer Sie, eine Elchkuh mit ihrem Kälbchen. Endlich wurde unsere Augenjagd belohnt, und die Tiere liefen uns auch noch vor die Videokamera. Ehrlich, hier oben am Ende des touristisch bereisbaren Kontinents hatten wir keinen Elch mehr erwartet, eigentlich leben sie doch in den skandinavischen Wäldern, aber hier in der einöden Felsenlandschaft?

Die Eismeerstraße endet in Berlevag, einem Fischerort, nicht sonderlich schön, aber irgendwie reizvoll. Auf Berlevåg Camping bezogen wir Quartier, einem kleinen Platz so ganz nach unserem Geschmack. Höhepunkt des Aufenthalts war zweifellos das allabendliche Treffen zweier Hurtigruten-Schiffe vor dem Anlegen im kleinen Hafen. Erst kommt das eine Schiff, legt an, fährt ein Stück rückwärts, wendet und verlässt die enge Hafeneinfahrt. Draußen wartet oder kommt die zweite Hurtigruten, es gibt ein lautes Blaskonzert zur Begrüßung. Dann vollführt sie das gleiche Manöver wie das Schwesternschiff. Schön, dass wir es erleben durften.

Vorschaubild: Berlevåg im Hafen von Berlevåg
im Hafen von Berlevåg

im Hafen von Berlevåg

Vorschaubild: Berlevåg Berlevåg - der Ort
Berlevåg - der Ort

Berlevåg - der Ort

Vorschaubild: Berlevåg Leuchtturm bei Berlevåg
Leuchtturm bei Berlevåg

Leuchtturm bei Berlevåg

Vorschaubild: Berlevåg die Nordlys
die Nordlys

die Nordlys

Vorschaubild: Berlevåg Treffen der Hurtigruten
Treffen der Hurtigruten

Treffen der Hurtigruten

Vorschaubild: Berlevåg die Richard With
die Richard With

die Richard With

Berlevag wird unser persönliches Nordkap wegen der landschaftlich fantastischen Anreise ohne Mautgebühren und Touristenrummel, der freundlichen Menschen und dem kleinen Campingplatz mit seinem Pensionsgebäude. Außerdem liegt der Ort nur um weniges auf den Breitengrad unterhalb des als Nordkap festgelegten touristischen Reiseziels. Und nicht zu vergessen: Das Schauspiel der Hurtigruten-Begegnung direkt vor dem Caravanfenster.

Lapplands Norden von Ost nach West

Die Weiterreise sollte uns wieder zurück über die Herfahrtstrecke nach Tanabru zum nächsten Etappenziel Karasjok führen.

Dichter Nebel verwandelte die Felsenlandschaft der Eismeerstraße in eine mystische Welt bizarrer Fantasiefiguren. Auf den Kongsfjellet hüllten uns die Wolken ein, und man hatte beim Fahren den Eindruck, in eine Tunneleinfahrt zu rollen, die aber in Wirklichkeit nicht erreicht werden konnte. Die Adrinalintour endete erst weiter unten auf der Rüttelstraße Richtung Tanabru. Von hier aus folgten wir auf der E6 dem Grenzfluss Tanaelva (norwegisch) bzw. Tenojoki (finnisch) auf der norwegischen Seite. Wie er auch heißen mag, er zeigte ein ständig wechselndes Panorama: Einmal sanft im Bett dahinfließend, dann wieder sich um ausgedehnte Sandbänke und kleine Inseln schlängelnd, um kurz danach wild tosend durch Engstellen zu rasen oder in breiter Front schäumend Flachstellen zu überwinden. Hier lauerten an beiden Ufern finnische und norwegische Angler auf reiche Beute. Ausgedehntere Betrachtungen ließ die Straße nicht zu. Sie folgte dem Flusslauf, einmal auf halber Höhe des begleitenden Bergzuges, dann wieder tief unten auf Flussebene, was heißt, dass es hoch und runter ging, Achterbahnfeeling stellte sich ein.

Vorschaubild: am Fluss Entlang der 93
Entlang der 93

Entlang der 93

Vorschaubild: am Fluss Maze an der 93
Maze an der 93

Maze an der 93

Vorschaubild: am Fluss Wasserfall bei Maze
Wasserfall bei Maze

Wasserfall bei Maze

Und so trafen wir auf NAF-Camping Karasjok ein, einem kleinen, aber schönen Campingplatz am Rande der gleichnamigen Stadt.

Unsere Reise ging weiter Richtung Alta. Wir wählten die Route entlang der schönen Flusslandschaft über die Straße 92. Damit hatten wir eine außerordentlich gute Wahl getroffen, denn die 92, wie auch im weiteren Verlauf die Straße 93, führten durch atemberaubende Landschaften auf engstem Raum, wie man sie nur in Norwegen findet. Zuerst fährt man entlang ständig wechselnder Flusspassagen, dann lange Zeit über eine Hochfläche, auf der der Winter Mitte Juni noch das Regime führt, erkennbar am fehlenden Grün der wie verbrannt wirkenden Birkenwälder. Dazwischen tauchten Seen auf, den Fluss speisende Wildbäche und überall grasende Rentiere. Hinunter führte die Straße durch Felsschluchten mit kurvenreichen Engpässen, um sich plötzlich als Fjordstraße zwischen Bergwänden und Altafjord um die Buchten zu schlängeln.

Etwa 25 km nordwestlich von Alta gelangten wir an einen Seitenarm des Altafjords - den 31 km langen und etwa einen Kilometer breiten Langfjord. Umgeben von teilweise über 1000 m hohen Bergen gilt er als besonders schön. An seinem Ende in Langfjordbotn fanden wir Altafjord Camping, der uns auf Anhieb gefiel, mit besonderem Blick auf die Fjordbucht und ihrem Wasserspiel zwischen Ebbe und Flut.

Wer der Meinung ist, die Europastraße 6 sei langweilig, sollte sie einmal in Nordnorwegen befahren. Wir verließen "Altafjord Camping" auf der E6 Richtung Tromsø. Es waren die Bilderbuchlandschaften, die unser Zeitkonzept völlig durcheinander brachten. Fahren, staunen, stoppen, filmen und immer wieder "Wahnsinn" stammeln angesichts der sich bietenden faszinierenden Panoramen. Es wurde eine Fahrt entlang der Fjorde, hinauf auf größere und kleinere Fjellets und dann auch noch über Gebirgspässe wie in den Alpen, nur mit dem Unterschied, dass man von oben auf den oder die Fjorde herunterblicken konnte.

Vorschaubild: Fjellet, Fjorde, Pässe Am Langfjordbotn
Am Langfjordbotn

Am Langfjordbotn

Vorschaubild: Fjellet, Fjorde, Pässe E6 bei Valanhamn
E6 bei Valanhamn

E6 bei Valanhamn

Vorschaubild: Fjellet, Fjorde, Pässe Tennevoll an der E6
Tennevoll an der E6

Tennevoll an der E6

Bei Olderdalen wählten wir den Weg per Fähre über die Straße 91 und dann nochmals per Fähre von Svensby nach Breivik. Von hier aus ging es weiter auf der E8 nach Tromsø und von dort noch 25 km nördlich zum Skittenelv Camping, ein schönes Fleckchen Erde, direkt am Meer gelegen mit Blick auf die gegenüberliegenden schneebedeckten Berggipfel. Dazwischen zieht sich der Grøtsundet entlang, auf dem man vom Caravanfenster aus die vorbeifahrenden Hurtigruten und Fischerboote beobachten kann. Hier oben geht die Mitternachtssonne im Juni nicht unter. Im Gegenteil, wir mussten nachts die Verdunkelungen im Caravan herabziehen, weil die strahlende Sonne nach 0.00 Uhr keinen Schlaf zulassen wollte. Welch ein Erlebnis!

Vorschaubild: Mitternachtssonne die Mitternachtssonne bei Sittenself
die Mitternachtssonne bei Sittenself

die Mitternachtssonne bei Sittenself

Vorschaubild: Mitternachtssonne die Mitternachtssonne bei Sittenself
die Mitternachtssonne bei Sittenself

die Mitternachtssonne bei Sittenself

Vorschaubild: Mitternachtssonne die Mitternachtssonne bei Sittenself
die Mitternachtssonne bei Sittenself

die Mitternachtssonne bei Sittenself

Einen bitteren Nachgeschmack hinterließ der Campingplatz, oder besser, der Betreiber dann doch noch: Bei aller Freundlichkeit konnte man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass man alle Möglichkeiten auszuschöpfen versuchte, die Kosten zu maximieren. Der Übernachtungspreis stimmte, aber alles Zusätzliche war im Vergleich zu anderen norwegischen Plätzen leicht, aber in der Gesamtheit der Summe doch überzogen.

Die Stadt Tromsø glich einem quirligen Ameisenhaufen. Es war Wochenende, blauer Himmel, die Sonne schien, es herrschten 16°;C und die Menschen strömten, ähnlich wie in Goethes "Osterspaziergang", nach der langen kalten und dunklen Winterzeit jetzt im Juni ins Freie. Nebenbei: Tromsø ist eine sehr schöne Stadt, besonders wenn man sie von ihrem Hausberg, dem Storsteinen, aus betrachtet. Mit der Seilbahn Fjellheisen fährt man auf den 418 m hohen Gipfel des Berges, von dem aus sich ein beeindruckender Ausblick auf die Stadt, den Fjord und die umliegende Berglandschaft bietet.

Panorama Tromsø von oben
Panorama Tromsø von oben

Vorschaubild: Tromsø Tromsø
Tromsø

Tromsø

Vorschaubild: Tromsø Tromsø - im Hafen
Tromsø - im Hafen

Tromsø - im Hafen

Vorschaubild: Tromsø Tromsø - Eismeerkathedrale
Tromsø - Eismeerkathedrale

Tromsø - Eismeerkathedrale

Panorama Tromsø von unten
Panorama Tromsø von unten

Es geht wieder südwärts

Es ist Halbzeit auf unserer Reise. Wir waren seit zwei Wochen unterwegs. Ab jetzt führte uns der Weg nur noch südwärts, man könnte fast sagen, es ging wieder nach Hause. Von Skittenelv fuhren wir über Tromsø und Narvik zum 40 km südlich davon liegenden NAF-Camping Ballangen. Wir fanden einen Platz, der landschaftlich sehr schön gelegen ist und in seiner Anlage und Ausstattung zu den Besten gehört, die wir auf unserer diesjährigen Reise bisher vorgefunden haben.

Vorschaubild: nach Süden Kjeldebotn an der E6
Kjeldebotn an der E6

Kjeldebotn an der E6

Vorschaubild: nach Süden im Laisdalen an der 95
im Laisdalen an der 95

im Laisdalen an der 95

Vorschaubild: nach Süden Mørsvikbotn  an der E6
Mørsvikbotn an der E6

Mørsvikbotn an der E6

Wir fuhren weiter Richtung Süden, was schon recht seltsam klingt, angesichts der Tatsache, dass wir uns noch immer nördlich des Polarkreises befanden. Unser Ziel war Nordnes Camp & Bygdesenter, 18 km südlich von Rognan. Zum Arctic Circle sind es von dort noch 50 km. Die Reise führte uns über die E6 mit der Fährpassage Skarberget-Bognes, durch Fauske und vorbei an Rognan nach Røkland. Lofotenfahrer müssten die Strecke eigentlich kennen mit ihren vielen Tunneldurchfahrten und das Umfahren der unzähligen Fjordbuchten. "Nordnes Camping" ist ein Platz der Dauercamper, als Unterwegsübernachtung aber insofern geeignet, dass man in dem schönen Restaurant einen angenehmen Tagesausklang verbringen kann, sofern die Reisekasse das Loch danach verschmerzen möchte. Als Empfehlung und bei entsprechender Zeitreserve lohnt sich von hier aus ein Abstecher zum etwa 80 km entfernten Saltraumen-Gezeitenstrom.

Vorschaubild: Gezeitenströmung  am Saltraumen am Saltraumen
am Saltraumen

am Saltraumen

Vorschaubild: Gezeitenströmung  am Saltraumen unter der Saltraumenbrücke
unter der Saltraumenbrücke

unter der Saltraumenbrücke

Vorschaubild: Gezeitenströmung  am Saltraumen Gezeitenströmung
Gezeitenströmung

Gezeitenströmung

Zurück durch Schweden

Wir verließen Norwegen und fuhren hinüber ins Schwedische nach Arjeplog. Bevor wir den dortigen Campingplatz "Kraja" erreichten, galt es, über eine anfangs schmale Straße auf fast 600m Höhe zu klettern, unzählige Wasserfälle zu bestaunen und über ein eisiges Fjell die norwegisch-schwedische Grenze zu passieren. Die Straße auf Schwedens Seite ist breiter und besser instand gehalten, bis auf eine fast 15 km lange Baustelle ohne Straßenbelag, nur mit grobem Schotter versehen. Man kurvt ohne Einweiser zwischen blockierenden Baufahrzeugen herum, wird von wilden Rasern überholt und mit Schottersteinen bombardiert, dreht die Fahrzeugräder mangels Ausweichmöglichkeit auf soeben aufgebrachtem Feinsandbett durch und sieht ewig kein Ende der Tortur. Trotzdem erreichten wir Arjeplog. Der Ort ist weltweit bekannt durch die hier im Winter auf den zugefrorenen Seen der Umgebung ihre neuesten Erlkönige testenden internationalen Autokonzerne. Die Anlage des Kraja Camping mit ihrer Weitläufigkeit und Gestaltung lässt die Vermutung zu, dass sie im Winter als Quartier für die Tester Teams aus aller Welt dient.

Auf der Fahrt nach Arjeplog begegneten uns unterwegs zwei Elche, was allgemeine Freude auslöste, hatten wir doch im vergangenen Jahr nicht eines der Tiere auf freier Wildbahn erleben können. Aber das Ganze wurde in diesem Jahr getoppt, als sich uns am Abend während einer Umgebungs-Besichtigungstour noch einmal zwei dieser Waldkönige blicken ließen. Der eine versteckte sich im Gebüsch, wurde aber trotzdem gesichtet und der andere stellte sich gekonnt in Videoposition und ließ sich wie ein Model ablichten, bevor er sich dem Kumpel anschloss und in die Büsche schlug. Auf der Weiterfahrt am nächsten Tag begegneten wir einem weiteren, noch kapitaleren Vertreter seiner Spezies.

Da fährt man jahrelang durch Skandinavien und schaut sich die Augen aus dem Kopf - und plötzlich geben sich die sehnsüchtig Gesuchten ein fröhliches Stell-dich-ein.

Vorschaubild: Elche in Freiheit Arjeplog: Elchkuh
Arjeplog: Elchkuh

Arjeplog: Elchkuh

Vorschaubild: Elche in Freiheit Eismeerstraße: Elchkuh mit Kind
Eismeerstraße: Elchkuh mit Kind

Eismeerstraße: Elchkuh mit Kind

Vorschaubild: Elche in Freiheit Arjeplog: Elchbulle
Arjeplog: Elchbulle

Arjeplog: Elchbulle

Von Arjeplog schlugen wir die Richtung nach Vilhelmina ein, fuhren hinüber zum Inlandsvegen und auf diesem zum Saiva Camping, nahe dem Stadtzentrum von Vilhelmina. Der Platz ist im Aufschwung begriffen. Das neue Sanitärhaus ist schon in Betrieb, neue Stellplätze werden angelegt und die Werbewelle rollt. Ein hübsches Plätzchen, direkt am Baksjö-See. Schade, dass es noch zu kalt zum Baden ist.

Weiter ging unsere Reise in südlicher Richtung bis etwa auf Höhe der am Ostseebodden liegenden Stadt Sundsvall nach Stöde am gleichnamigen Jön auf Stöde Camping. Der schöne Platz besticht durch seine Lage und Gemütlichkeit, zumal wir am Freitag des Mittsommer-Wochenendes eincheckten. Es ist immer wieder faszinierend, die Schweden beim Feiern zu erleben. Während sich die Jugend bei Musik ausgelassen vergnügt, pflegen die Älteren im Verwandtschafts- und Freundeskreis das verhaltene Amüsement. Die mittleren Jahrgänge sind unterwegs, wandernd oder auf geschmückten Booten, mit reichlich Getränken ausgestattet. Über allem aber steht das Familientreiben an der langen Tafel mit allerlei Spielen und Gaudi. So jedenfalls haben wir es auf dem Campingplatz erlebt.

Daran änderte sich auch am anschließenden Mittsommer-Sonnabend auf dem nun angefahrenen Mellsta Camping bei Borlänge nichts. Nur hatten einige Camper wohl ein paar Mal zu oft "Skål" gerufen, doch der Rest plauderte noch in kleinen Grüppchen sitzend, ohne Krawall, eisern die Kühle aushaltend, bis in die Nacht hinein. Der Campingplatz gefiel uns nicht besonders, obwohl ansprechend gelegen und ausgestattet. Aber es haperte an Kleinigkeiten: Unterschiedlich gestaltete Servicegebäude, reparaturbedürftige Toilettenanlage eines Sanitärgebäudes und nicht zuletzt die Platzzuweisung ohne Auswahlmöglichkeit. Also fuhren wir nach einer Nacht lieber weiter.

Wir hatten uns Grännastrandens Camping in Gränna am Vettern ausgesucht und fanden einen riesigen Platz direkt neben einem Fährhafen vor. Die Sanitäranlagen waren vom Feinsten, die bisher auf unserer Reise Besten, modern, ausreichend in der Anzahl der Toiletten, sauber und gut ausgestattet. Der Ort Gränna erinnerte ein wenig an südländisches Flair, enge Gassen, eine zugeparkte Hauptstraße und viele kleinen Butiken, dazu das Hafentreiben mit seinen gastronomischen Angeboten. Nicht vergessen sei der wunderschöne Vätternsee, den wir wegen des tagelang anhaltenden, peitschenden Dauerregens mit stürmischem Wind und niedrigen Temperaturen leider nicht genießen konnten. Zum ersten Mal mussten wir über die Wettermacher ernsthaft meckern!

Vorschaubild: Gränna Grännas Hauptstraße
Grännas Hauptstraße

Grännas Hauptstraße

Vorschaubild: Gränna im Hafen von Gränna
im Hafen von Gränna

im Hafen von Gränna

Vorschaubild: Gränna Zuckerstangen-Laden
Zuckerstangen-Laden

Zuckerstangen-Laden

Über die Autobahn fuhren wir ins Småland nach Markaryd zum Sjötorpet Campingpark, einem kleinen aber schönen Platz direkt am See. Vom Caravanfenster gesehen lag das Seepanorama direkt vor uns, nur noch die Enten zwischen uns und dem Wasser. Unser Blick fiel direkt auf die gegenüberliegende Uferzone und auf "England", einer bewaldeten Insel im See. In Markaryd besuchten wir die Elch- und Bisonsafari. Es handelt sich dabei um einen Elchpark, den man mit eigenem Wagen auf 3 km verschlungenen Wegen befahren und unterwegs die Elche in ihrer natürlichen Umwelt beobachten, filmen und fotografieren kann. Eine kleine Herde nordamerikanischer Bisons kann man vorbeifahrend ebenfalls hautnah erleben. - Ein einmaliges Erlebnis mit bleibendem Erinnerungswert, interessanter und spannender als jeder Zoo- oder Elchfarmbesuch.

Vorschaubild: Elchsafari Mama-Elch
Mama-Elch

Mama-Elch

Vorschaubild: Elchsafari Kind-Elch
Kind-Elch

Kind-Elch

Vorschaubild: Elchsafari Papa-Elch
Papa-Elch

Papa-Elch

Als letzte Station in Schweden fuhren wir Camping Sandskogen bei Ystad an. Der große Platz ist ein typischer Ferienplatz und von Dauercampern dominiert. Leider vermissten wir die bisher gewohnte Camper Individualität. Was uns allerdings wenig ausmachte, hatten wir doch den Platz ausgewählt, um Ystad näher kennen zu lernen. Die Stadt des Kommissars Wallander aus Mankells Romanen und die Schauplätze der kriminellen Geschehnisse wollten wir mit eigenen Augen sehen. Die Erkenntnis: Ystad ist viel größer als die Filmausschnitte es zeigen, aber die Altstadt ist sehr schön, Mankell hat sich eine hervorragende Kulisse für seine Krimis ausgesucht.

Vorschaubild: Ystad Ystad-Altstadt
Ystad-Altstadt

Ystad-Altstadt

Vorschaubild: Ystad Ystad - Fußgängerzone
Ystad - Fußgängerzone

Ystad - Fußgängerzone

Vorschaubild: Ystad Altstadt am Hafen
Altstadt am Hafen

Altstadt am Hafen

Auf Wiedersehen Skandinavien!

Auf Wiedersehen Schweden und Skandinavien! Wir fuhren durch Dänemark nach Gedser, um von dort mit der Fähre nach Rostock überzusetzen. Welch ein Zufall: Wie im vergangenem Jahr erwischten wir wieder die "Kronprins Frederik", weil die neuen Fähren noch nicht geliefert werden konnten. Auch der neue Fährhafen in Gedser war noch nicht fertig gestellt. Auf der Fähre das fast gleiche Bild wie im Vorjahr: Jede Menge busfahrender Spirituosenjäger, hauptsächlich aus Schweden. Diesmal aber nur ältere Semester, die jüngeren kommen später. Neu waren die vielen dänischen Caravan Gespanne - in Dänemark begann die Ferienzeit.

Vorschaubild: nach Hause Einchecken in Gedser
Einchecken in Gedser

Einchecken in Gedser

Vorschaubild: nach Hause Warten  auf die Fähre
Warten auf die Fähre

Warten auf die Fähre

Vorschaubild: nach Hause im Hafen von Gedser
im Hafen von Gedser

im Hafen von Gedser

Auf dem Weg nach Hause legten wir noch einen letzten Campingaufenthalt auf Naturcamping Malchow ein. Ein schöner Platz der weiten Wege, alles da, aber wer Radfahrer nicht mag, sollte ihn meiden. Ein letztes feudales Urlaubs-Ausklangs-Essen und die Heimat hatte uns wieder.

7500 km hatten wir in den 4 Wochen zurück gelegt, sicher nichts für die Erholung, aber was ist das schon gegen die Masse an unvergesslichen Naturerlebnissen auf der Reise. Und damit wir sie nicht vergessen, haben wir sie hier aufgeschrieben.

Bildimpressionen

Vorschaubild: Bildimpressionen Steintrolle am Inari
Steintrolle am Inari

Steintrolle am Inari

Vorschaubild: Bildimpressionen Bauernhof an	der 890
Bauernhof an der 890

Bauernhof an der 890

Vorschaubild: Bildimpressionen Landhandel in Kongsfjord
Landhandel in Kongsfjord

Landhandel in Kongsfjord

Vorschaubild: Bildimpressionen Tankstelle in Kongsfjord
Tankstelle in Kongsfjord

Tankstelle in Kongsfjord

Vorschaubild: Bildimpressionen Fischerhütte  in Kongsfjord
Fischerhütte in Kongsfjord

Fischerhütte in Kongsfjord

Vorschaubild: Bildimpressionen Wegweiser in Kongsfjord
Wegweiser in Kongsfjord

Wegweiser in Kongsfjord

Vorschaubild: Bildimpressionen Samihütte  in Karasjok
Samihütte in Karasjok

Samihütte in Karasjok

Vorschaubild: Bildimpressionen Erdhütte  in Karasjok
Erdhütte in Karasjok

Erdhütte in Karasjok

Vorschaubild: Bildimpressionen Samizelt in Karasjok
Samizelt in Karasjok

Samizelt in Karasjok

Vorschaubild: Bildimpressionen Am Langfjordveien
Am Langfjordveien

Am Langfjordveien

Vorschaubild: Bildimpressionen Samitracht
Samitracht

Samitracht

Vorschaubild: Bildimpressionen Windanzeiger in Sittenself
Windanzeiger in Sittenself

Windanzeiger in Sittenself

Vorschaubild: Bildimpressionen Matterhorn im Krokelvdalen
Matterhorn im Krokelvdalen

Matterhorn im Krokelvdalen

Vorschaubild: Bildimpressionen Eisbär in Tromsö
Eisbär in Tromsö

Eisbär in Tromsö

Vorschaubild: Bildimpressionen Mack's Bierauto in Tromsö
Mack's Bierauto in Tromsö

Mack's Bierauto in Tromsö

Vorschaubild: Bildimpressionen Lappenzelt an der E6
Lappenzelt an der E6

Lappenzelt an der E6

Vorschaubild: Bildimpressionen Sami-Souvenirs
Sami-Souvenirs

Sami-Souvenirs

Vorschaubild: Bildimpressionen Zeltgestänge
Zeltgestänge

Zeltgestänge

Vorschaubild: Bildimpressionen Wanderhütte  in Arjoplog
Wanderhütte in Arjoplog

Wanderhütte in Arjoplog

Vorschaubild: Bildimpressionen Straße  bei Tjäkjokk/SE
Straße bei Tjäkjokk/SE

Straße bei Tjäkjokk/SE

Vorschaubild: Bildimpressionen Fischhütte  in Gränna
Fischhütte in Gränna

Fischhütte in Gränna

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Titelbild Buch "Ostalgie-Camping - Camp-Erlebnisse in der DDR"

unsere Seiten wurden letzmalig geändert am 04.11.2016

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